Pressemitteilung 02/16 vom 14.07.2016

Thema: 30 Jahre AUB/ Mitgliederversammlung

  1. Juli 2016/

Vorankündigung: Tag der betrieblichen Mitbestimmung am 4. Februar

2017

 

Rainer Knoob, Bundesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft

Unabhängiger Betriebsangehöriger e.V. (AUB) sagte heute zum

30jährigen Bestehen der AUB in diesem Jahr:

 

„Unsere diesjährige Mitgliederversammlung in Nürnberg mit rund

100 Teilnehmern stand dieses Jahr ganz im Zeichen unseres

30jährigenBestehens. In einer lockeren und angeregt geführten Po

diumsdiskussion mit Teilnehmern aus Politik, Wirtschaft und Be

trieben wurden die unterschiedlichen Problemfelder des

Betriebsverfassungsgesetzes beleuchtet. Unser Anliegen, die ver-

trauensvolle Zusammenarbeit der Betriebsräte mit den Arbeitgebern

auf Augenhöhe auszubauen fand breite Zustimmung. Aspekte des Min

destlohnes und des Arbeitszeitgesetzes wurden besonders unter dem

Gesichtspunkt des Bürokratieabbaus auch mit den anwesenden Mit-

gliedern lebhaft diskutiert.

„Die in § 2 BetrVG geforderte vertrauensvolle Zusammenarbeit

zwischen Betriebsräten und Arbeitgebern ist uns Leitmotiv und

Herausforderung zugleich“, betonte Knoob.“ Und widerstreitende

Interessen sollen aus unserer Sicht dort ausgetragen werden wo

sie entstehen, nämlich in den Betrieben.

Die künftigen wirtschaftlichen, strukturellen und personellen

Herausforderungen im Arbeitsleben können nur erfolgreich angegan-

gen und gelöst werden, wenn sich Betriebsräte ihrer ständig stei-

genden Verantwortung bewusst sind und Arbeitgeber die betriebli-

che Mitbestimmung anerkennen. Die AUB mit ihren Kompetenzen in

Beratung und Bildung ist dabei auch in Zukunft ein starker und

unterstützender Partner und zudem der einzige unabhängige Wider-

part gegen die Allmacht der Gewerkschaften in Deutschland.

Am 4. Februar 2017 wird es deshalb den von uns initiierten „Tag

der betrieblichen Mitbestimmung“ geben, an dem wir als AUB auf

die Wichtigkeit der betrieblichen und vertrauensvollen Zusammen-

Arbeit aufmerksam machen wollen“, sagte Knoob abschließend.